2. Münsterkonzert 2007

Mariengesänge


Am 13. Mai 2007 in der Benediktinerkirche


Marianische Chor- und Orgelmusik

Die Komponisten aller Jahrhunderte bis in unsere Zeit waren fasziniert von der Vielfalt der
Gestalt Mariens, die sie in Klänge ›übersetzten‹: die Demut der jungen Frau und ihr überschwängliches Gotteslob, sodann die Zuflucht bietende ›Mutter der Barmherzigkeit‹ und nicht zuletzt die kraftvollen Töne ihres Lobgesanges: ››...er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.‹‹
Mit ihren biblisch und theologisch inspirierten Kompositionen schufen sie einen musikalischen Schatz, der eine Begegnung mit Maria als ›Urbild des Glaubens‹ und mit Gebeten wie dem
›Ave Maria‹ ermöglicht.

Das Programm spannte einen weiten Bogen vom 15. bis ins 20. Jahrhundert: ausgehend von der fünfstimmigen Renaissance-Motette „Ave virgo sanctissima“ des Spaniers Francisco Guerrero bis hin zur archaischen Magnificat-Vertonung des zeitgenössischen estnischen Komponisten Arvo Pärt. Im Zentrum standen vier- bis achtstimmige Motetten von Bruckner, Verdi, Grieg, Poulenc und Britten, die mit marianischer Orgelmusik von Grigny, Cornet und Bach – gespielt von Georg Koch an der rekonstruierten Silbermann-Orgel – korrespondierten.

Capella Nova Villingen ...
Leitung: Christian Schmitt ...

Georg Koch, Orgel

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